Vorsorge:

Länger leben dank                                         Kontrolle

Menschen, die sich regelmäßig

beim Arzt durchchecken lassen,

leben im Schnitt länger als Vorsorgemuffel.

Personen über 40 Jahre, die regelmäßig

beim Arzt ihre Gesundheit überprüfen lassen,

leben länger als Vorsorgemuffel gleichen Alters.

Dies legt eine Studie aus Japan nahe, die in dem

Fachmagazin Preventive Medicine erschien. Die Wissenschaftler beobachteten elf Jahre lang das Vorsorgeverhalten von 50.000 Krankenversicherten.

In der Gruppe, die sich nicht um medizinische Prävention kümmerte, starben in diesem Zeitraum 5,5 Prozent der Teilnehmer. In der vorsorgeaktiven Gruppe waren es nur etwa halb so viele (2,7 Prozent). Die positive Wirkung der Gesundheitskontrollen war unabhängig von der Tatsache, dass Menschen, die regelmäßig zur Vorsorge gehen, meist auch einen insgesamt gesünderen Lebensstil pflegen.

Quelle: Apotheken Umschau

 

Probiotika:

Mit Bakterien gegen Durchfall

Probiotische Lebensmittel können unter anderem die Dauer einer Durchfallerkrankung verkürzen.

Probiotika können helfen, eine Magen-Darm-Erkrankung zu verkürzen, fanden Forscher der Universität in Swansea (Wales) heraus. Sie werteten dazu 63 Studien mit mehr als 8000 Teilnehmern aus.

Wer Probiotika mit viel Flüssigkeit schluckte, verkürzte die Krankheitszeit durchschnittlich um einen Tag. Zudem senkten die enthaltenen Mikroben die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass der Durchfall länger als vier Tage dauerte. Probiotika gibt es auch als Medikament, um die Darmflora zu stärken. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten.

Quelle: Apotheken Umschau

 

Oliven:

Gesunde Mittelmeerfrucht

Olivenöl steckt voller gesunder

Inhaltsstoffe. Sie wirken sich unter

anderem günstig auf die Blutfette aus.

Olivenbäume mit ihren silbrig schimmernden

Blättern und knorrigen Stämmen wachsen

im gesamten Mittelmeerraum. Im Spätherbst

ernten die Bauern die noch grünen Oliven, im

Winter die weiter gereiften rotbraunen bis schwarzen.

Aus den Steinfrüchten gewinnen sie das fruchtig duftende

und hoch erhitzbare Olivenöl (Olivae oleum), das vor allem einfach ungesättigte Fettsäuren enthält.
Hinzu kommen neben sekundären Pflanzenstoffen die fettlöslichen und zellschützenden Vitamine E, A und K. Studien haben gezeigt, dass sich der Genuss von kaltgepresstem Olivenöl günstig auf die Blutfettwerte auswirkt. Im Handel gibt es das Öl als „extra vergine“ oder „natives Olivenöl“. Die Naturheilkunde nutzt es für die Massage bei Muskelverspannungen. In Cremes und Hautölen glätten die in Oliven enthaltenen Fettsäuren Linol- und Palmitinsäure unsere zarte Körperhülle.

Quelle: Apotheken Umschau

 

Diabetes:

Neue Regelung

Ein Schwerbehindertenausweis kann Vorteile mit sich bringen. Menschen mit Diabetes erhalten ihn nun leichter.

Für Patienten mit Diabetes wird es dank der neu geregelten Versorgungsmedizin-Verordnung einfacher, einen Schwerbehindertenausweis zu erhalten. Wie die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) meldet, gilt jetzt als schwerbehindert, wer täglich mindestens vier Insulin-Injektionen benötigt und erheblich in der Lebensführung eingeschränkt ist. Der Ausweis bringt unter anderem Steuervorteile, mehr Urlaub und einen besseren Kündigungsschutz.

Quelle. Apotheken Umschau

 

Körperwärme:

Nicht ohne meine Mütze

Zum ordentlichen Winter-Outfit gehört nicht nur die Pudelmütze,

sondern auch Schal und Handschuhe. Denn wir verlieren nicht einzig über den Kopf Wärme.

Das angesehene British Medical Journal räumt mit dem verbreiteten Glauben auf, dass bei Kälte ein Großteil der Körperwärme über den Kopf verloren geht. In einem Überlebens-Handbuch für US-Soldaten heißt es etwa, dass 40 bis 45 Prozent des Wärmeverlusts über die Kopfhaut erfolgen.
 
Richtig ist: Jede ungeschützte Hautpartie kann die Kerntemperatur des Körpers in gleichem Maß senken; der Kopf und der Hals machen etwa neun Prozent aus. Zum Schutz der Ohren vor Wind und Wetter gibt es trotzdem nichts Besseres als eine warme Mütze – für Kinder ist sie ohnehin unverzichtbar.
 
Quelle: Apotheken Umschau

 

Schlaganfall:

Aufgeklärte Frauen

Frauen, die sich Info-Broschüren zum Thema durchlasen, erkannten die Symptome der Durchblutungsstörung schneller.

Schriftliche Informationsmaterialien zum Thema Schlaganfall sollen bewirken, dass Betroffene erste Symptome richtig bewerten und möglichst rasch eine Klinik aufsuchen. Ob solche Aufklärungskampagnen tatsächlich erfolgreich sind, untersuchten Ärzte der Berliner Charité im Rahmen einer Studie des Kompetenznetzes Schlaganfall an 75000 Bürgerinnen und Bürgern.
 
Bei den Frauen erzielte die Aufklärung einen deutlichen Effekt: Informierte Schlaganfall-Patien-tinnen kamen wesentlich schneller ins Krankenhaus als nicht aufgeklärte Frauen. Bei Männern dagegen zeigte die Kampagne keine nennenswerte Wirkung.

Quelle: Apotheken Umschau